Newsletter Archiv ab Mai 2017:

Reise-Newsletter 1 vom 26 August 2018

ON THE ROAD. Wir haben den Dino auf die Strasse gebracht!

Seit heute Morgen 26.8.2018 sind wir in Richtung Norden unterwegs und freuen uns nach langem reisefreiem Darben wieder on the Road sein zu dürfen!

Wir waren mit dem "Dino" das erste Mal in der Öffentlichkeit, vom 10. bis zum 12. August 2018 am Voodoo-Afrikafahrer-Treff 2018 in Niederried bei Kallnach Berner Seeland Schweiz. Haben wunderbare Tage mit gleichgesinnten verbringen dürfen, ja auch einige Leute getroffen die wir in Afrika kennen gelent haben, ein genialer Anlass der Voodoo Treff mit über 400 Personen!

Genau am 10. August, Stunden vor dem Voodoo Treff, durften wir mit Freude unseren Iglhaut Sprinter ausserhalb unseres Wohnkantons prüfen! Unser Dino stellte sich einer sehr soliden, seriösen und harten Prüfung, alle relevanten Komponenten insbesondere die Bremsen hinsichtlich der Auflastung des Fahrzeuges auf 4,2 Tonnen  auf Herz und Nieren geprüft. Alles nachvollziebar, sehr professionell, die Deutschen DEKRA-Papiere wurden akzeptiert und nicht in Frage gestellt!

Hier noch der zensurierte Teil vom letzten Newsletter: "
Die Prüferei, sprich das Fahrzeug in der Schweiz auf die Strasse zu bringen ist eine ganz besondere Herausforderung! Wir erleben da eine Willkür, wie  wir sie von Afrikanischen Grenzübergängen kennen. Es geht dabei um Machtdemonstrationen, abzuwendende Gesichtsverluste von frustrierten MFK Mitarbeiter, wahrscheinlich gelernte Mechaniker die man niergendwo anders gebrauchen konnte! Die kleinen Papier-Könige, im In-Kompetenzzentrum Schwerverkehr, sogenannte Fachstellen, akzeptieren schon Mal prinzipell keine Deutschen Papiere von DEKRA oder TÜV, gemäss Nachfrage beim Bundesamt für Strassen ASTRA bestätigten sie uns auf Anfrage, dass die Strassenverkehrsämter DEKRA und TÜV Dokumente akzeptieren dürfen aber nicht müssen! Was sind das denn für Aussagen? Entweder man akzeptiert eine Fachstelle wie DEKRA oder TÜV oder nicht!!!! Eingebaute dokumentierte Original Bremsteile, alle mit MB-Teilnummer ausgewiesen von Mercedes, wurden angezweifelt. Sie wollen ein ECE R13 Papier und stellen damit die Mercedes Werks-Bremsen in Frage? Für uns einfach beschämend gegenüber IGLHAUT und Mercedes in Stuttgart, unverständlich. Wir denken wenn man ein bisschen bereist ist, erkennt man, in solchen Momenten, wie kleinkarriert die Schweizer Behörden sein können".

Natürlich sind wir trotzdem stolz Schweizer zu sein,  wir müssen mit solch engstirnigen Behörden leben. Nochmals, wir lieben unsere Schweiz und kommen nach jeder Reise sehr gerne nach Hause, in ein kleines Stück Paradies.

Zur Zeit: @ Bern sweet Home
Liebi Grüess
Schami & Rita



Newsletter vom 9. August 2018

Unter einem neuen Stern unterwegs? Was lange währt wird sicher einmal gut!

Ja die Zeit läuft und läuft wir sind schon sehr kribbelig, die postoperativen Nachwehen unserer Fussoperationen weichen dem Reisefieber. Das Projekt Azalai Truck hat in Deutschland bei Mercedes in Stuttgart und bei Iglhaut Allrad GmbH eine beträchtliche Verspätung eingefahren. Nachdem das Auto drei Monate bei Iglhaut gestanden hat, durften wir unseren hochbeinigen Sprinter am 4.5.2018 mit einer deutschen Überführungsnummer nach Hause fahren, fahren war fast übertrieben es war mehr ein hoppeln, das Teil aufgelastet auf 4,2 Tonnen ist steinhart gefedert was sich ganz ohne Last sehr stark auswirkt. Sind letztendlich doch ohne Hirnerschütterung und bleibenden Schäden davongekommen.
Ja dann gibt es, im Leben, Tage die aussergewöhnlich sind, so zum Beispiel der 16. Mai 2018: Fahrprüfung D1 bestanden, Land Rover in gute Hände verkauft und zu guter letzt ein weiteres Mal Grosstante -Onkel eines gesunden Jungen geworden.
18. Mai 2018 Rita und ich bringen den Sprinter nach Martigues in die schöne Camargue um die Kabine draufsetzen zu lassen. Das Fahrzeug wurde vom Firmenboss Teddy und der äusserst kompetenten Kabinenbauerin Jessica begeistert entgegengenommen. Der perfekt aufgebaute Sprinter hält was er verspricht neben den IVECO-Look, es wird der erste Iglhaut Sprinter sein der eine Azalaikabine verpasst bekommt.
9. Juni 2018 Für uns Beide ein sehr emotionaler Moment, wir müssen uns von unserem Landi trennen und übergeben ihn in gute Hände, es ging nicht ganz spurlos an uns vorbei, denn wir hatten sehr viel Abenteuer, Freud und Leid miteinander geteilt und Zeit zusammen verbacht! So ein Reisefahrzeug wird halt mit der Zeit zum Familienmitglied.
Wenn wir schon von Familienmitgliedern sprechen, am 13. und 14. Juni 2018 durften wir unseren neunen Family-Truck den wir liebevoll "DINO" nennen in Frankreich abholen. Emotionen über Emotionen. Nach einem vorgängigen Definitionsgespräch ging es ab Montag 18.6. mit Vollgas mit der Fertigstellung des Fahrzeuges los. Es ist unglaublich was da alles, an Technik und Material, verbaut werden muss.
Gute 8 Wochen durfte ich in einem 6 Tagewochenpensum von Frühmorgens bis Spätabends selber Hand anlegen. Es gibt nichts besser um ein Fahrzeug bis tief ins Innere kennenzulernen.

Hier haben wir angesichts dessen, dass das Auto noch nicht geprüft, sprich noch nicht auf Schweizer-Strasse ist, einen Absatz selber zensuriert! Diesen werden wir im nächsten Newsletter nachreichen!

Wir sind mit dem "Dino" das erste Mal in der Öffentlichkeit, vom 10. bis zum 12. August 2018 am Voodoo-Treff 2018 in Niederried bei Kallnach Berner Seeland Schweiz, schau doch vorbei!

Projekt Reisen: Sommer (immer weniger ausgedehnte Reise in den Norden Europas) nach der Inverkehrsetzung des neuen Autos. Herbst-Winter
Weihrauchtour auf dem Landweg nach Oman "Perlen des Orients"

Danksagung an alle uns nahestehenden Personen die sich aktiv am Projekt Azalai-Truck engagiert haben, insbesondere gegen die behördliche Willkür und Schwachsinn Hand geboten haben.

 

Zur Zeit: @ Bern sweet Home
Liebi Grüess
Schami & Rita


Newsletter vom 30.03.2018

Es Hallo us Bärn, u schöni Oschtere

Nun alles schön der Reihe nach: Was unsere persönlichen gesundheitlichen Revisionen angeht, sind wir auf Kurs, langsam aber stetig haben resp. erholen wir uns von den Folgen unserer Fussrevisionen.

Projekt Landi, "Sir Black Jack": Die schier unglaubliche Geschichte mit und nach dem erlittenen Motorenschaden vom Sonntag 25.06.2017 auf dem Weg in den "South Luangwa National Park" in Sambia wollte kein Ende finden.
Eine Rekapitalisation der Ereignisse: Gezwungenermassen verbrachten wir einen langen Monat in Lusaka der Hauptstadt Sambia's, die so schön geplante Reise mit unseren Freunden "Gubsi's" (Denise und Jörg) wurde dadurch, sowohl zeitlich wie routenmässig, arg gebeutelt. (die ganze, lange und detaillierte Geschichte findest Du im ab dem 26. Reisetag im Reisebericht des dritten Trans Afrika Teils). Als wir uns nach immer wieder versprochener Fertigstellung des Landi's, mit brandneuem Motor, endlich mit Gubsi's auf den Weg machen konnten, rissen die Probleme nicht ab. Einwandfreies Laufen, gelbe Motorenlampe mit oder ohne abgeriegelter Motorendrehzahl wechselten sich in unregelmässigen Abstände ab. Noch unterwegs mit Denise und Jörg mussten wir uns schweren Herzens entscheiden den dritten Teil unserer Afrikareise vorzeitig abzubrechen, Schnauze voll. Wir verliessen, auch wenn wir noch einige sehr ausgewählte Reise-Highlights im Köcher hatten, Afrika bereits am 11. August statt wie geplant am 2. Oktober 2017. Wir wären bei den weiteren geplanten Reisezielen, wie wir es bereits zuvor gemacht haben, auf langen einsamen Pisten im Südafrikanischen Bush gewesen! Ohne zuverlässig laufendes Fahrzeug sehr übel!
Auch der Container Transport (Windhoek - Basel) hatte aus verschiedenen Gründen eine Verspätung eingefahren und wir durften somit unseren Landi erst am 10. Oktober in Basel aus dem Container fahren.
So brachten wir den Landi nicht zuerst nach Hause sondern direkt zu Anna unserer Mechanikerin des Vertrauens 4x4 Manufaktur. Anna's Aufgabe das Auto für die MFK am 11.12.17 vorzubereiten, Fehler beheben und prüfbereit machen! Die Fehlerbehebung erwies sich als exrem schwierig weil sich nichts Offensichtliches abzeichnete. Wir mussten den ersten MFK Termin verschieben! Weitere Testreihen, Software Updates und Testfahrten brachten keine schnelle Abhilfe, bis sich die Anna entschied, mittels Zerlegen und Ausbauen der Anbauteile die Suche auf optische Fehler zu erweitern und sie wurde Mitte Januar fündig: In Lusaka hatten sie beim Einbau des neuen Motors einen Stecker ruiniert (zerdrückt) und diesen klammheimlich, notdürftig repariert (gebastelt, Stecker wurde einfach aufgeklebt) zurückgelassen. Ich halte mich nun zurück meiner Meinung über die Qualifikationen der Mechaniker und deren Vorgesetzten von Alliance Motors Zambia, freien Lauf zu geben, nur so kann ich mich dem Vorwurf rassistischer Äusserungen entziehen! Anna, froh endlich eine Ursache gefunden zu haben, beschloss den ganzen Motorenkabelbaum auszuwechseln, denn weitere verschiedene Stellen am Kabelbaum waren beschädigt und wiesen Scheuerstellen auf. Das konnte ja noch nicht ganz alles sein, das Abdichten des vom Motoreneinbau beschädigten Zwischengetriebes, dessen Reparatur in Sambia uns damals einen weiteren Wartetag bescherte, wo die Einbauteile dermassen vermurkst wurden, dass  Anna alles nochmals neu machen musste. Und wenn man bedenkt, dass wir für das Geld welches wir bei Alliance Motors Zambia haben liegen lassen, bei der Anna zwei Motoren, die gelaufen wären, hätten einbauen können stimmt uns das sehr sauer.
Am 30. Januar 2018 durften wir unseren Landi in Dürnten bei Anna abholen. Freitag 9.2.2018 MFK. Danke Anna!
Die MFK ist nicht ganz planmässig gelaufen einige Kleinigkeiten, man kann dies Peanuts nennen, mussten verbessert werden. Der neue MFK-Termin 1.3.2018, führte zum Erfolg, endlich bestanden!

Projekt "Azalai Truck": Ja, da sind wir noch nicht ganz über dem Berg. Es gibt Positives und weniger Positives zu vermelden, aber wir haben den Glauben an den Zeitplan nicht verloren. Es ist immer sehr speziell wenn man sich für etwas entscheidet, was nicht einfach ab Stange geliefert werden kann.
"PSI Azalai" ist im Plan, die Franzosen arbeiten mit Hochdruck an der Kabine, wir reisten von 4. - 6.2.17 nach Martigue in Südfrankreich um uns über die Fortschritte zu informieren, und um individuelle Wünsche zu begutachten. Teddy von Azalai wäre soweit die Kabine auf den Sprinter zu montieren aber dieser ist noch nicht soweit.
"Azalai Schweiz GmbH" Päscu gibt mächtig Gas und bereitet die in der Schweiz zu montierenden Ein- und Anbauteile (Steuerungen, Solarsysteme, Gastank, Heizungen, Wassermanagement, Navigation ......) SWISS FINISH halt vor, um im gegebenen Moment bereit zu sein um sofort loslegen zu können.
"Iglhaut Allrad GmbH" Wobei ich gleich vorweg nehmen möchte, dass das aktuelle Problem nicht alleine bei Iglhaut Allrad liegt, sondern Mercedes Benz mit dem Platzhirsch "Sprinter" im Reich der Transporter ist im Verzug! Die Lieferung zu Iglhaut war auf Woche 2 (2018) geplant. Gemäss Iglhaut wurden die Fahrzeuge von MB, in der Regel bis zu zwei Wochen früher als versprochen angeliefert.
"Aktuell": Hohe Nachfrage, und der Bau eines neuen Sprinter Modells, (deshalb wurde eine Sprinter Produktionsstrasse bereits auf das neue Modell umgebaut), ergibt: Ein nicht wirklich erbauendes, resp. aussagekräftiges neues Lieferungs-Versprechen: IM FEBRUAR. Zum Glück ist kein Schaltjahr. Ja sind wir denn in Afrika? Hoffen doch sehr, dass trotz Dieselskandalen, Abgas-Versuchen an Mensch und Tier ......... die deutsche Autoindustrie insbesondere MB nicht um ihren guten Ruf bringt. Geduld ist gefragt, wie bei der Genesung unserer Füsse!
Jetzt, am 20.2.18 ist jedoch zu sagen, dass wir für die Fertigstellung des Sprinter's (4x4 Einbau) der am 2.2.2018 bei Iglhaut angeliefert wurde, von Woche zu Woche vertröstet werden um einen Montagetermin zu erhalten. Irgendwie eine verkehrte Welt, die Südfranzosen sind mehr als nur im Fahrplan, die Deutschen gelten als verlässlich, sind nicht in der Lage konkrete Termine anzugeben!
Wir haben zwischenzeitlich beschlossen den Truck auf über 3.5 Tonnen aufzulasten was zur Folge hat, dass ich mich nun aufrappeln muss um die kleine Schwerfahrzeugfahrprüfung D1, C1 zu machen! Mann ist nie zu alt um etwas Neues zu lernen.

Projekt Reisen: Sommer (ausgedehnte Reise in den Norden Europas) nach der Fertigstellung des neuen Autos. Herbst-Winter
Weihrauchtour auf dem Landweg nach Oman "Perlen des Orients"

Projekt "Landi-Verkauf": Diese Neuorientierung hat zur Folge, dass wir unseren geliebten Land Rover 110 TD4 mit Azalai Kabine verkaufen!

 

Zur Zeit: @ Bern sweet Home
Liebi Grüess
Schami & Rita


Newsletter vom 22.12.2017

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr

Es ist nicht unser angestrebtes Ziel uns einem häufigen und gängigen Tenor älter werdender Menschen anzuschliessen, deren Thema nur noch gesundheitliche Bresten und deren mögliche oder unmögliche Beseitigung ist. Wir haben noch einige Reise-Pläne, zudem den Aufbau eines neuen Reisefahrzeuges in der Pipeline!

Nichts desto trotz mussten und müssen wir uns gesundheitlichen Herausforderungen stellen! Um im neuen Jahr, mit dem neuen Fahrzeug und auch zu Fuss für die nächsten Reisen gewappnet zu sein! Beide hatten und haben wir uns orthopädischen Eingriffen an unseren Füssen zu stellen.
Rita wird mit 4 Wochen Gips und danach 6 Wochen Ortho-Schuh rechts, und ich mit je 6 Wochen Ortho-Schuh links und rechts, kämpfen müssen.

Was wird nun von uns verlangt: Geduld bis die postoperativen Folgen unserer chirurgischen Eingriffe an unseren nicht jünger werdenden Füsse ausgeheilt sind. Geduld bis unser neuer Mercedes Sprinter mit Azalai-Kabine fertig ist. Geduld ist bei uns Beiden nicht wirklich eine Stärke.
Also wir wissen, was wir haben und nicht haben, so gesehen jammern auf sehr hohem Niveau. Die Fortschritte am neuen Fahrzeug sind im Zeitplan und es gibt im Moment nichts neues zu berichten.

Geduld braucht auch unser Land Rover er ist noch nicht geprüft, wir konnten aufgrund eines ausstehenden Softwareupdates vom Tuner, die MFK auf Januar verschieben. Was lange währt soll dann endlich gut werden. Es scheint nicht ganz so einfach zu sein die postoperativen Folgen des Motorenwechsels in Sambia zu beseitigen. Neben den im Reisebericht erwähnten Problemen hatt Anna unsere Mechanikerin noch das Eine oder Andere festgestellt, z.B. dass zu alldem nicht nur das IBS Trennrelais hinüber war, sondern sie es fertiggebracht hatten, auch die Starterbatterie durch einen Kurzschluss zu versenken........... Ich mag mich eigentlich gar nicht mehr an die Zeit in Lusaka bei Alliance Motors Zambia zurückerinnern, da schnürt sich bei uns, ob der fehlenden Kompetenz, der Magen erneut zusammen.

Vielmehr möchte wir hier etwas positives aus Afrika erwähnen: Wir ihr alle mitbekommen haben wurde: der seit 1980 ununterbrochen an der Macht stehende Despot Robert Mugabe abgetreten. Mugabe der das einstige Rhodesien, Vorzeigestaaat und Agrarexportland, zu einer Hungergesellschaft regiert hat. Die Mehrzahl der 15 Millionen Einwohner von Simbabwe kennen kein Leben ohne den Mugabe Clan. Simbabwe, auf dass alles besser wird!


So möchten wir Dir und Deinen Angehörigen die besten Wünsche überbringen, Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

Zur Zeit: @ Bern sweet Home
Liebi Grüess
Schami & Rita


Newsletter vom 14. Oktober 2017

Rückblick Trans Afrika + Ausblick in Reisezukunft

Es ist nun an der Zeit unsere Sendepause zu durchbrechen, so informieren wir Dich vorab mit einer Zusammenfassung unserer dreiteiligen Trans Afrika, gefolgt von einem Ausblick in unsere Reise-Zukunft!

In drei eindrücklichen, interessanten, unvergesslichen Reiseabschnitten, zwischen 2015 und 2017, hatten wir das Glück tiefe und emotionelle Einblicke in den schwarzen Kontinent zu erleben. Erlebnisse und Eindrücke die uns niemand mehr nehmen kann das Meiste nur sehr schwer in Bilder und in Worten zu fassen! Unvergessliche Erinnerungen an abenteuerliche Erlebnisse im Afrikanischen Bush. Die vielen Tage und Nächte die wir alleine, und oder auch mit lieben Freunden draussen im Bush, oder in sehr lebensfeindlichen Wüsten, verbringen durften inmitten der Natur, des Afrikanischen Wildlife, unter der brennenden Afrikanischen Sonne oder der unvergesslichen Sternenpracht von Afrikanischen Nächten untermalt von Löwengebrüll oder Hypogrunzen! Elefanten hört man nicht, man sieht am Morgen lediglich, dass sie die Silikonlampe gefressen haben! Einfach nur unbeschreiblich.
Natürlich bleiben auch Besognis erregende Erinnerung, Wilderei, Kriminalität, Korruption, fragwürdige Politiker, politische Entwicklungen in Südafrika und Namibia um nur zwei namhafte Beispiele zu nennen. Ganz abgesehen von den fortgeschrittenen desolaten Zustände in Zimbabwe, vormals "Süd-Rhodesien" einem einstigen afrikanischen Vorzeigestaat (Robert Mugabe sei Dank) um nur ein weiteres Beispiel zu nennen und und ...... die Liste liesse sich nach Belieben erweitern.

So konnten wir, mit jeder Menge unvergesslichen und unbeschreiblichen Erlebnissen und Eindrücken im Gepäck, den schwarzen Kontinent verlassen, sind mit unserem Land Rover wieder in der Schweiz angekommen. Wo sich Mensch und Maschine Revisionen unterziehen werden.

Für diejenigen unter euch die sich gerne nochmals mit unserem Lebenstraum Afrika befassen möchten, die Links auf die drei Reiseabschnitte: Abschnitt 1 / Abschnitt 2 / Abschnitt 3.

Unser Blick in die Zukunft! Neue Ideen neue Bedürfnisse neue Reiseziele ein neues Reisemobil! Ein neues Fahrzeug zu definieren macht gleich viel Spass wie damit zu reisen, so haben wir uns seit unserer vorgezogenen Ankunft in der Schweiz intensiv mit unserem neunen Projekt dem "Azalai Truck" befasst.
Die Reisen werden nicht kürzer, wir nicht jünger deshalb haben wir beschlossen, unter einem neuen Stern, einem Mercedes Stern zu reisen, auf etwas grösseres und genau so Bequemes zu setzen. Unsere Wahl ein Azalai Truck, aufgebaut auf einem Mercedes Sprinter CDI 3,0 l V6, mit Iglhaut Allrad Ausbau. Wir wären ja nicht mehr wir, wenn wir ein Fahrzeug ab Stange ordern würden, so wird es erneut etwas spezielles werden! Das Fahrzeug sollte März-Mai 2018 fertiggestellt sein. Link zum Projekt "Azalai Truck"

Diese Neuorientierung hat zur Folge, dass wir unseren geliebten Land Rover 110 TD4 mit Azalai Kabine verkaufen! Interesse?


Liebe Freunde und Follower,
"Es ist nichts so beständig
wie die Veränderung"

Zur Zeit: @ Mercato del Tartufo Bianco, Alba
Liebi Grüess
Schami & Rita


Nwesletter vom 19 August 2017

Lebenstraum Trans Afrika 2017 Teil 3 / Newsletter 4

Reisebericht ab Reisetag 40: Es ist nun wieder an der Zeit ein Lebenszeichen von uns zu geben, so fangen wir mit einem Zitat aus dem letzten Newsletter: Wir sind guter Dinge, dass wir ab Anfang der nächsten Woche wieder auf die Strasse kommen. Wir sind trotz allem guten Mutes und lassen uns dadurch nicht zermürben“. Es ist jedoch etwas anders geworden die Unfähigkeit, die Ohnmacht, der Idiotismus behielt uns bis zum 55sten Reisetag in Lusaka. Über einen Monat haben wir in Lusaka verbracht und eine schier unglaubliche Geschichte durchlebt. Doch wie im Reisebericht einsehbar ging das Ganze noch weiter die grossen Land Rover und Jaguar Importeure von Sambia Alliance Motors haben es nicht fertig gebracht, dass das Auto sicher lief! Gelbe Motorenlampe, abgeriegelter Modus wechselten sich ab mit Momenten wo das Auto wunderbar lief. Rita und ich hatten an dem Punkt die Schnauze dermassen voll, dass wir bereits auf dem 3'500 Km Weg nach Windhoek beschlossen die Trans Afrika Teil 3 abzubrechen und ca. eineinhalb Monate früher nach Hause zu fliegen um das Auto in eine Wellnesskur zu bringen.

Eigentlich hatten wir noch ein Paar sehr schöne Pläne, im Nordwesten von Namibia (Sceleton Coast) so wie die Blumenfelder im Südwesten auch ein nochmaliger Abstecher zum Kghalakgdi NP war geplant. Das wollten wir mit dem so schlecht eingestellten Auto nicht machen! Natürlich hätten wir das Auto in Windhoek in kompetente Hände geben können, aber wir hatten ganz einfach die Nase voll!

@Sweet-Home, Bern, Switzerland
Liebi Grüess
Schami & Rita


Newsletter vom 9 Juli 2017

Lebenstraum Trans Afrika 2017 Teil 3 / Newsletter 3

Reisebericht ab Reisetag 25! Ausser dass uns eine Autopanne in unserem Reiserhythmus jäh gestoppt hat ist nicht viel passiert. Du kannst alle Details unserm Reisbericht entnehmen.

Wir sind guter Dinge, dass wir ab Anfang der nächsten Woche wieder auf die Strasse kommen. Wir sind trotz allem guten Mutes und lassen uns dadurch nicht zermürben.

@ Pioneer Camp, Lusaka, Sambia
Liebi Grüess
Schami & Rita


Newsletter vom 24. Juni 2017

Lebenstraum Trans Afrika 2017 Teil 3 / Newsletter 2

Reisebericht ab Reisetag 1! Die Zeit rennt nur so davon wir sind nun bereits 24 Tage unterwegs und habe schon sehr viel erlebt. Nach ein paar Instandsetzungsarbeiten zogen wir in den Bush. Einige Tage Central Kalahari, Makgadikgadi Pans, Nxai Pans National Park in Botswana und haben den riesigen Kafue National Park besucht. Central Kalahari und Kafue NP sind riesige Naturschutz-, resp.Nationalparks wo sich nur ganz wenige Besucher tummeln alle Beide nicht immer ganz einfach zu befahren, viel Tiefsand trickige Passagen. Mehr im Reisebericht. In Lusaka, Sambias Hauptstadt, füllen wir unsere Wasser und Nahrungsreserven wieder auf um Morgen wieder in den Bush zu fahren.

Wir freuen uns dass ab dem 21. Juni bei uns die Tage wieder länger werden. So geniessen wir den Afrikanischen Winter in T-Shirt und Shorts bei Tagestemperaturen 20-35° C und Nachtemperaturen von 0-20° C, kann sehr unterschiedlich sein.

@ Eureka Camp, Lusaka, Sambia
Liebi Grüess
Schami & Rita


Newsletter vom 31. Mai 2017

Lebenstraum Trans Afrika 2017 Teil 3 / Newsletter 1

Wir sind, wie Willie Nelson so schön singt: "On the Road Again". So fliegen wir heute von Zürich nach Windhoek zu unserem frisch revidierten Landy, der bestimmt bereits ganz ungeduldig auf uns wartet.

Unser Plan sieht in etwa so aus: Zuerst unsere Freunde in Windhoek wiedersehen danach in einem ersten Reiseabschnitt fahren wir, Reiseroute nocht nicht genau bestimmt, nach Sambia und danach nordwärts in den Süden von Tanzania, genauer gesagt zur TanSwiss Lodge wo wir uns Mitte Juli mit unseren Freunden "Gubsi's, Denise und Jörg" treffen.

Dann werden wir fast vier Wochen mit Gubsi's ein intensives Programm in den traumhaften Sambischen Nationalparks verbringen. Wenn die Zeit noch reicht stehen Central Kalahari und Kgalagadi NP in Botswana auf dem Programm, wir haben uns da nocht nicht genau festgelegt!

Das Ende des gemeinsamen Reiseabschnittes mit Gubsi's ist dann in Windhoek. Wir werden uns danach wieder einem gemütlicheren Reise-Rythmus annehmen und wissen nocht nicht genau was wie und wo! Das hat ja auch noch Zeit! Was wir bereits geplant haben ist, dass wir nachdem wir unser und Gubsi's Auto in Windhoek in den Container nach Basel geladen haben, am 2. Oktober 2017 wieder nach Hause fliegen.

Technische Info: Der Wechsel auf den neuen Garmin/InReach Tracker hat zur Folge, dass auf der interaktiven Karte zwei User sind die einzeln ein- oder ausgeblendet werden können: Den User "Schami & Rita on Tour" aufgenommen mit dem alten InReach Tracker.  Auf "Nigg's on Tour" findest Du die neuste Spur vom Garmin/InReach Tracker, Du kannst die verschiedenen Tracks ab- und zuschalten. Tracker Zugang und Passwort wie immer weiter unten im Newsletter.

Wir freuen uns sehr auf den dritten Teil unserer Trans Afrika Reise, der für uns zugleich ein Abschluss unserer Reise auf dem schwarzen Kontinet darstellt.

Zur Zeit: Bern @Home
Liebi Grüess
Schami & Rita