Kroatien 2012

Es war der Hammer! Sommerhitze, Sonne, Wind, Strand, Kultur, Off-Road, Gewitter, Hagelwetter und etwas Pech mit dem Auto.

Kroatien Reise 2012
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StepMap Kroatien Reise 2012



16. August - 7. September 2012!

Donnerstag 16.08.2012: Nach eine gewitterigen Nacht reisten wir früh Morgens über Kandersteg, Simplon, unter Milano durch in die nähe vom Gardasee, genauer gesagt nach la Gozzolina. Ein, wie es in Italien so üblich ist, herzlichen Empfang und einen Abend „in Famiglia“ stand bei den Verwandten an. Jede Menge selber gekelterten Wein und so ziemlich alles was die italienische Küche zu bieten hat standen auf dem Programm.

 

Freitag - Sonntag 17. - 19.08.2012: Ohne einen Meter Autobahn zu fahren nahmen wir den weiteren Weg in Richtung Trieste unter die Räder. Danach durchquerten wir ein Stück Slowenien um am Nördlichsten Zipfel der Istrien Halbinsel in Umag Camping Stela Maris (Kroatien) unser erstes Lager für drei Nächte aufzubauen.

Faulenzen, Ferienstart geniessen, baden, gut Essen und einen Ausflug in die Städtchen Novigrad, Porec, Rovinj und Pula mit einem Besuch des Amphitheaters waren unsere Beschäftigung.

 

Montag 20.08.2012: Eine kurze Reise von ca. 120 Km unter der unerbittlichen Sonne Kroatiens im Innern der Istrien Halbinsel brachte uns nach Medulin ins Camp Kazela. Auch hier sehr touristisch. Wunderbar warm, ja wenn nicht schon heiss, ein wunderschönes Fleckchen Erde an der südlichen Spitze der Istrien Halbinsel.

 

Dienstag 21. – 22.08.2012: Erste entscheidende Aktion des Tages 21.08. war der Einkauf einer wunderbaren, grossen Dorade für unser heutiges Nachtessen. Danach Beach und so! Ja das Nachtessen wurde zum Gedicht die Dorade war fast zu gross auf unserem kleinen Cadac Safari Grill wahrlich der Hammer. 22. bis 23. standen unter dem Zeichen von subtilem Aufbau der Körperbräune. Am Abend nachdem Nachtessen, sehr geschmackvolles, kroatischen Bodenhuhn, haben wir unser Vordach abgebaut und den Wohnwagen für den nächsten Morgen startklar gemacht.

 

Donnerstag 23.08.2012: Unser selbst gestecktes Ziel um 07:00 Uhr zu fahren locker erreicht. Ca. 70 Km führten uns zum kleinen Fährhafen von Brestova (Fähren können auf Grund fehlender Telefonverbindung nicht mit Kreditkarten bezahlt werden) Die Abstieg zum Fährhafen ist ziemlich steil die Strasse jedoch schön ausgebaut als nicht unbedingt Land Rover like. ½ Stunde überfahrt brachte uns auf die Insel Cres wo wir ohne lange zu zögern die ungefähr 70 Km entfernte Nachbarinsel Losinj ansteuerten. Mali Losinj Camping Cikat, auf dem Platz waren wir bereits mit Biker Buddies, unsere nächste Destination. Immer noch sehr viele Leute auf dem Platz.

Spezielle Konstellation: Campingplatz im Campingplatz. Im Camping Cikat befindet sich Hotel und Camp Credo. Wir empfehlen für Reisende ausshalb der Hauptferienzeit zuerst im Camp Credo zu schauen oder für diejenigen welche länger am gleichen Ort bleiben wollen eine entsprechende Reservation im Credo oder Cikat vorzunehmen.

 

Freitag bis Sonntag 24. – 26.08.2012: Die Lust sich auf den Inseln zu bewegen hält sich in Grenzen. Die stetig steigenden Temperaturen laden nicht zu Inselbesichtigungen oder sportlichen Aktivitäten ein. So folgen wir wie die Meisten hier dem Ruf des Meeres um sich dort eine schöne Abkühlung zu suchen. Abendliche Spaziergänge im schön aufgemachten Mali Losinj dürfen dabei nicht fehlen.

Für Sonntagnachmittag ist, wir können es noch nicht glauben Regen und Wind angesagt. In der Tat am frühen Morgen das Wetter ist etwas anders, es ist sehr warm und am Himmel hängen Schleierwolken, noch können wir uns jedoch Regen nicht vorstellen.

Sonntag 26.08.2012 / ca. 13:00 Uhr. Der Himmel wurde dunkel das Zeltplatzlicht ging an und ein starker Wind kam auf. Unsere Slowenischen Nachbarn waren noch nicht bei ihrem Zelt, da ich der Sturmtauglichkeit unserer Campinginfrastruktur traute, wandte ich mich dem Zelt der Slowenen zu und schon flog das Küchenzelt weg! In aller Eile versuchte ich den ganzen Kram unserer Nachbarn ins halbwegs verankerte Zelt zu stellen. War kaum damit fertig geworden kamen diese nach Hause.

Dann ging aber so recht die Post ab, zuerst grosse Regentropfen und Windböen danach folgten Pingpongball grosse Hagelkörner; schon beeindruckend, sogar unter das Vorzelt vom Wohnwagen. Innert Kürze war der Boden weiss und grün, weiss vom Hagel und grün von den abgeschlagenen frischen Piniennadeln. Das konnte natürlich noch nicht alles sein! Kaum gedacht war es so weit, das Wasser in Form einer braunen Sauce floss auch schon durch den Vordachboden, sehr schön, aber unser neuer Schwedischer Vorzeltteppich nahm das in harter nordischer Beharrlichkeit entgegen wie ein echter Wikinger, und wir assen einen schönen Teller Spagetti mit einer guten hausgemachten Bolosauce, (wir hatte das kurz bevor es los ging vorbereitet) unter dem Vordach des Wohnwagens.

Als wir das Ausmass der Wässerung unserer verschiedenen Nachbarn in den Zelten erkannten, trauten wir uns nicht zu jammern, denn wir hatten die Sicherheit, dass unser Hab und Gut so wie Schlafsäcke und Kleider usw. im Wohnwagen trocken geblieben war. Das konnten die meisten Umliegenden nicht von sich behaupten.

Ca. 16:00 Uhr das Leben auf dem Camp begann wieder zu pulsieren und die meisten waren mit trocken von nasser Ware beschäftigt.

Ca. 21:00 Uhr, die meisten dachten der ganze Zauber sei vorbei, in Nord-Westlicher Richtung sah man sehr starkes Wetterleuchten, welches näher kam. 22:00 Uhr: plötzlich aufkommende sehr starke Windböen begleitet mit stärker werdendem Regen. Hammer und weitere Zeltnägel rausholen und die Sturmverankerung ausbessern, der zuerst Pickelharte Boden bot den weiteren Zeltnägeln ein etwas besseres Eindringen durch den vorangegangenen Regen. Mitten in der Nacht beschloss ich die 2 Seitenwände am Vorbau zu entfernen um dem Wind etwas Angriffsfläche zu nehmen, was mir dann erlaubte ein paar Stunden Schlaf zu mir zu nehmen. Auf jeden Fall war am Morgen alles wieder ruhig und trocken, wir konnten wie geplant unser Vordach abbauen um zur Insel Krk weiter zu fahren.

 

Montag - Mittwoch 27. – 29.08.2012: Wir ziehen am frühen Morgen weiter es ist eine kurze Fahrt von Mali Losinj bis zur Fähre nach Merag. Nach einer ½ Std. Überfahrt erreichten wir Valbiska auf der Insel Krk. Dann bauten wir unser Lager in Punat auf, im Autocamp Pila. Vom Camp starteten wir einen Ausflug nach Stara Baska und einen Offroad Abstecher in die Berge von Stara Baska. Wir wollten eigentlich eine Überfahrt nach Baska machen, oben war aber die Strecke mit Gitterzäunen geschlossen, so kamen wir den gleichen Weg zurück.

 

Donnerstag 30.08.2012 Wir wollen weiter zu den Plitvicer Seen! Unser Weg führte uns über die Brücke von Krk ans kroatische Festland. Wir machten einen kleinen Abstecher zum Risjak Nationalpark, wir hatten aber zu wenig Zeit eingeplant dort wäre eine 2 – 4 stündige Wanderung gut gewesen. Wir werden das bei Gelegenheit nachholen.

Dann nahmen wir den restlichen Weg zu den Plitvicer Seen unter die Räder, im Autocamp Korana bauten wir unser Lager für zwei Nächte auf. Schöner naturbelassener Camping. So haben wir am Freitag 31.08. die Plitvicer Seen besucht. Alles ist vom Camping aus bestens organisiert, Busse führten uns zu den Seen. Man darf einzig nicht glauben man sei alleine mit der Idee die Plitvicer Seen zu besuchen. Eine durchorganisierte Tourismusmaschinerie wurde hier aufgebaut, aber nichts desto trotz das muss man gesehen haben, die Plitvicer Seen UNESCO Weltkulturerbe zu Recht! Wunderschöne riesige Wasserfälle und glasklares Wasser, vielen bekannt von den Winnetou-Filmen die zum Teil da gedreht worden sind. Am Abend waren wir ziemlich gekocht vom ganzen ereignisreichen Tag und gingen nach einem Z’nacht im Campeigenen Restaurant ziemlich früh in die Federn.

 

Samstag 01.09.2012: Nach einer regnerischen Nacht packten wir unsere nassen Sachen ein mit dem Ziel an die kroatische Küste zu fahren. Wir fuhren von einer riesigen Gewitterzelle zur anderen, der Tag wurde zur Nacht und die Scheibenwischer auf der zweiten Stufe brachten das Wasser nicht von den Scheiben. Wasserlachen auf der Strasse ergaben Wasserfontänen welche sich über Auto und Wohnwagen ergossen, wahrlich eine Weltuntergangsstimmung. Der Weg von den Seen bis an die Küste runter führte über ein riesiges Hochplateau, wenig bewohnt und die paar Häuser zum Teil verbomt vom letzten Krieg im Jahr 1991.

Unterwegs bestimmten wir unsere finale Tagesdestination, die Insel Pag genauer gesagt Camp Simuni.

Die letzten 12 km führten über einen kleinen Pass von Pag zum Camping. Plötzlich leuchtete eine gelbe Motorwarnlampe und der Ländi blieb fast stehen und es ging nur noch im Schritttempo auf die Passhöhe. Die Autokolonne hinter uns wurde immer länger! Optisch unter der Motorhaube nichts zu erkennen Temperaturen im normalen Bereich so rief ich die Land Rover Assistance in der Schweiz an. In Absprache mit der Assistance führen wir vorsichtig die letzten Kilometer zum Camp, unterwegs leuchtete auf ein Mal die Partikelfilterleuchte auf zuerst gelb und danach rot, was nichts Gutes vermuten liess. Auf jeden Fall hat bis jetzt mit der Assistance alles bestens geklappt wir haben, Sonntag 02.09., einen kleinen Mietwagen (Citroen C1) bekommen. Heute Abend sollte der Defender aufgeladen werden und nach Zagreb gebracht werden! ……………………

 

Sonntagabend 02.09.2012. der Abend kam und mit einer angekündeten Verspätung vom ca. 1 Stunde kam der Transporter; ein komischer Moment. Der Defender wurde aufgeladen. Die Kommunikation mit dem war Fahrer recht schwierig, da mein kroatisch zu Wünschen übrig lässt, resp. gänzlich fehlt. Ich konnte den Worten vom Fahrer entnehmen, dass der Defender nicht zwingend nach Zagreb gebracht wird, er habe auch schon Land Rover nach Split gebracht was natürlich viel weniger weit wäre. Später rief die LR Assistance an und wollte wissen, ob es mit dem Abtransport geklappt habe.

 

Montag 03.09.2012. Die letzte Woche Ferien bricht an und wir wollen einen Ausflug nach Zadar machen. Zuerst mussten wir uns natürlich die ersten Sprüche der Campingnachbarn anhören: Der Land Rover sei bestimmt schon zu einen guten Preis in den Osten abgeschoben worden usw.

Unser Ausflug mit dem roten Wurm nach Zadar war schön wir haben den ganzen alten und schmalgässigen Teil von Zadar abgeklappert und gingen dann wieder bei gewitteriger Wetterlage zu unserm Camp im Pag zurück. Nun warten wir good News vom Ländi ab und nehmen einen gutes Glas Weisswein als Apéro.........................

 

Dienstag – Mittwoch 04 – 05.09.2012: Standen unter ein wenig baden und sünnele und viel Kommunikation mit der LR Assistance, meinem LR Händler um dann endlich am Dienstagabend eine schon fast niederschmetternde Antwort zu erhalten: Der Partikelfilter sei hinüber und müsse ersetzt werden! Der Erhalt eines neuen Filters werde 3 – 4 Wochen in Anspruch nehmen. Wir trauten unseren Ohren nicht und erkundigten uns in der Schweiz ob Filter verfügbar seien. Doch, oh Schande, auch hier keine Filter, es müsse eine Werksanfrage gemacht werden.

Ich versuchte am Abend die Garage „Grand Auto“ in Split nachdem ich endlich von der Assistance die Nummer erhalten hatte vergeblich zu kontaktieren.

Mittwochmorgen: Beim ersten Versuch die Garage anzurufen war ich erfolgreich und oh wie schön schon die Dame bei der Zentrale spricht perfekt englisch, sie verbindet mich mit dem Werkstattchef, auch er super der englischen Sprache mächtig. Hier habe ich zum ersten Mal erfahren, dass sie nicht einzig die Diagnose gestellt hatten sondern auch anhand des Diagnosegerätes eine erfolglose Filterregenerierung gestartet hatten. Das stimmte mich zumindest zuversichtlicher, dass allenfalls ein provisorische Lösung wie Filter überbrücken oder ausräumen im Betracht gezogen werden kann. Telefonisch arbeite ich zurzeit mit dem Werkstattchef an einer derartigen Lösung. ………

 

Mittwoch 05.09.2012 / 11:00 Uhr Die Belastung mit dem Defender wird allmählich unerträglich. Der Typ in Split meint er habe mit dem Hauptsitz in Zagreb gesprochen, das mit dem Filter ausbohren bringe keinen Erfolg. Doch der Chefmechaniker bei der Hofgarage liess keinen Zweifel offen, er würde in Anbetracht der Umstände den Filter ausbauen und durchbohren, da Grand Auto ein Diagnosegerät hat, könne er auch den Fehler quittieren.

Was nun! Wir beschlossen die 200km nach Split mit dem roten Wurm unter die Räder zu nehmen. Wir sind der Meinung, dass sowohl die LR – Assistance in der Schweiz und insbesondere der Balkan Agent der Assistance in dieser Phase gar nichts mehr tun! So kamen wir nach gut 2 Stunden Fahrt bei Grand Auto an und da stand er unser Ländi, schön auf dem Parkplatz.

Der Annahmechef der uns anrufen wollte sobald er eine neuerliche Filterregenerierung durchgeführt hat, drückte seinen „A“ auf seinen Bürosessel und war erstaunt uns hier in Split zu sehen.

Und, war meine Frage? Der Regenerierungsversuch sei negativ gewesen! Warum er nicht angerufen habe wollte ich gar nicht mehr wissen. Ich gab den Auftrag den Filter runter zu nehmen um diesen ausbohren zu können! Es sei mein Auto ich müsse das selber verantworten, es sei ausserdem auch keine Garantiearbeit das müssen wir selber bezahlen, bla bla bla.

Etwas murrig meinte er wir sollen in 1½ bis 2 Stunden wiederkommen, es sei bis dann gemacht. Nach ca. einer Stunde ruft er an es werde heute nicht mehr fertig und sie hätten viel zu tun und ausserdem um 16:00 Uhr Feierabend. Wir fuhren erneut zur Garage um nochmals zu verhandeln und er brachte uns in die Werkstatt, sie hatten den Defender auf dem Lift aber noch nicht angefangen und es war bereits 15:00 Uhr. Dem Rhythmus einer Bananenrepublik folgend fuhren wir die 200 km zurück um am Donnerstag das Auto ab 13:00 Uhr abholen zu können???. ………….

 

Donnerstag 06.09.2012: Wir treffen nach 200 km ca um 11:30 Uhr in Split bei der Garage ein, uff, oh Wunder der Defender war gerade auf Probefahrt. Wir sahen uns an und schöpften neuen Mut. Das Ganze ging ganz schön auf den Geist in den letzten Tagen. Schau da drüben auf der Strasse fährt er, unser Ländi! Und kurze Zeit drauf kamen die zwei Mechaniker mit unserem Defender an und fuhren direkt in die Werkstatt. Liess das gutes oder schlechtes vermuten? Wir schnurstracks hinterher zu den Mechanikern. Die Kommunikation war nicht einfach unser Kroatisch hatte sich nicht verbessert und deren Englisch war auch auf dem gestrigen Stand eingefroren. Dann erschien der Disponent und sagte die Motorenlampe sei wieder gekommen sie möchten den Fehler erneut quittieren, dann sollte es gehen.

Ging mit dem Disponenten auf eine kurze Probefahrt, alles schien im grünen Bereich zu sein. Wir mussten, dass ein durchbohren eines Partikelfilters nicht in den Land Rover Garantiearbeiten vorgesehen ist, 1500 Kuna (265 Fr.) abdrücken, konnten in Absprache mit der Autovermietung den roten Wurm C1 einfach stehen lassen was bedeutete, dass wir ganz genau um 13:00 Uhr unseren Defender starteten um zurück 200 km nach Pag zu unserem Camp Simuni zu fahren.

Unsere euphorische Stimmung wurde jedoch ziemlich schnell gedämpft, wir waren noch keine 2 – 3 Km weit gekommen, kam auch schon die gelbe Motorenlampe, was zur Folge hat, dass der Motor in einen Sicherheitsmodus geht und nicht mehr als 2500 Umdrehungen zulässt. Was das bedeutet kann sich jeder, der von Motoren etwas versteht, vorstellen. Das Auto ist kaum auf Geschwindigkeit zu bringen und der auch nur kleinste Anstieg bedeutet zurückschalten und zurückschalten!

Unterwegs beschlossen wir, um genügend Freiraum für die sich bereits jetzt sehr beschwerlich angekündigte Heimreise, mit dem Trailer wir es ja nicht leichter werden, anzutreten bereits heute Abend in Simuni abzureisen um die Nacht durch bei wenig Verkehr bis nach Italien zu kommen.

Immer noch Donnerstag 06.09.2012 / 19:00 Uhr: Wir waren in der Zwischenzeit zurückgekommen, haben unser Camp zusammengepackt und konnten die Heimreise antreten. Die ersten 20 Km, sehr gewöhnungsbedürftig, führten uns von Simuni zur Fähre nach Ziglien – Prizna am Festland. Eine 3 Km lange, steile Rampe im 1. Gang brachte uns zur Küstenstrasse und so fuhren wir los über Rijeka in Richtung slowenischer Grenze um die bergige Diretissima in Richtung Trieste wo wir entgegen unseren Gepflogenheiten die Autobahn erreichten. Wir fuhren bis Freitag 03:00 Uhr um uns ziemlich kapput zwischen Venezia - Treviso auf einer sehr belebten Raststätte im Trailer zu schlafen. Wir waren beide so müde, dass uns der Betrieb rundum nichts mehr anging!

Freitag 07.09.2012 / 06:30 Uhr wir fahren nicht ausgeschlafen aber doch schön ausgeruht weiter in Richtung Norden. Wir fuhren und fuhren, wurden von jedem Lastwagen überholt habe in meine Leben noch nie so viele Lastwagen im Rückspiegel kommen und nach vorne verschwinden sehen. Das ist hart und zermürbend. Wir erreichten nach einer, mit kurzen Pausen durchsetzten Fahrt Iselle und wir hatten das Glück, dass zu dieser Zeit ein Zug nach Brig fuhr, was uns einen Simplon im 1. Gang ersparte. Brig nach Gampel die Strecke geht abwärts ging recht gut. Nun blieb uns die Rampe von Gampel nach Goppenstein. Ein hartes Stück Arbeit 80% der Strecke im 1. Gang aber wir haben es geschafft und waren nun ziemlich sicher Bern aus eigener Kraft erreichen zu können. So auch geschehen, wir sind von Simuni nach 23 Std. Punk 18:00 Uhr in Bern angekommen. Von Verona an durften wir uns als Belohnung, sofern wir Bern noch am selben Abend erreichen würden, auf wunderbare Pizza bei unseren Nachpärlis freuen, Danke Martina, Res, Anna und Michi es ist sehr schön solche Nachbarn zu haben!

 

 

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Total Km Kroatienreise: 3013 Km

 

Nachtrag vom 28.09.2012: Nach dem Rückflug aus den Kurzferien in Spanien konnte ich den Defender im Aargau abholen. So hat sich herausgestellt, dass das Problem nicht der Dieselpartikelfilter war, sondern die Fehler, einwandfrei als Fehler von der Elektronik diagnostiziert, kamen vom Ladeluftkühler und von einem Defekten Schlauch beim Turbolader, diese beiden Teile wurden ersetzt. Das bewirkte offenbar das Problem mit dem Filter!

Der Mechaniker bestätigte mir, dass der Defender um den Filter zu regenerieren so konzipert ist, dass keine Autobahnfahrten nötig sind, dies würde dem Einsatz eines Defenders mehr entsprechen. Wir werden sehen und freuen uns auf die nächste Reise mit dem Anhängerzug!

Etwas von der Autobahn abgekommen am 28.08.2012 oberhalb Stara Baska

NP. Risnjak, NP. Plitvicer Seen, schwere Gewitter und unser Camp auf Pag!

Pag, unser roter Wurm, Defender, und Zadar

Warten auf den Defender, im Camp Simuni, Insel Pag
Warten auf den Defender, im Camp Simuni, Insel Pag

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