"DER WEG IST DAS ZIEL Teil 2" Winter- Frühlings Road Trip nach Marokko 2019

Reiseländer: Schweiz, Frankreich, Spanien, Portugal, Marokko.

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Gefahrene Route


Reisebeginn, 3. Februar 2019

Motto dieser Reise:

 

“Reisen – es lässt dich sprachlos, dann verwandelt es dich in einen Geschichtenerzähler.“

Ibn Battuta


Reisetagebuch

Wochen 5 und 6 / 3. - 10.2.2019: Reisetag 1 / 3.2. Der erste Tag ist immer etwas speziell und so war es auch heute! In der Nacht hatte es geschneit und es dauerte eine ganze Weile bis wir schneefrei waren! Bis vor die Tore von Valance im Rohnetal mussten wir uns entlang der Strecke mit mal mehr, mal weniger Schnee herumschlagen. Weiter in Richtung Süden auf der A7, wir fuhren eigentlich entgegen unseren üblichen Gewohnheiten Autobahn, empfing uns Mistral und Tramontagne, böige Winde mit Spitzen bis 120km/H. Im Radio Warnung über Warnung mir der Bitte die Geschwindigkeit auf Grund des Windes anzupassen.

Auf jeden Fall war der Verkehr nicht sehr dicht und wir kamen, mit Tempomat 100, sehr gut voran, so dass wir unser Tagesziel immer weiter schoben um zuletzt 745 Km von zu Hause in Perpignan auf einem Camperstellplatz zu landen. Um nicht restlos durchgeschüttelt zu werden stellten wir den Dino Schnauzte in den Wind und genossen unseren ersten Abend on Tour auf dem Weg nach Marokko.

Reisetag 2 / 4.2. Der Tramontagne hat die ganze Nacht alles gegeben und liess uns aufwachen mit seinen Versuchen den Dino umzuwerfen. Durch den Wind hatten sich sämtliche Wolken verzogen und wir hatten Sternenlicht und einen schönen Sonnenaufgang, mit Morgentemperaturen um die 4°C. Vom Bett aus waren auch die verschneiten Gipfel der Pyrenäen entlang der spanischen Grenze zum Greifen nah zu sehen. Es ist nicht selbstverständlich solch eindrückliche Nächte und Tagesanbrüche erleben zu dürfen, eben dem Motto dieser Reise entsprechend werden wir zu Geschichtenerzähler. Ja die Fahrt über 425 Km in südlicher Richtung mit Grenzübertritt nach Spanien und Übernachtungsplatz in San Rafael del Rio verlief locker, der schönste Teil des Reiseabschnittes war das Ebrodelta, Wetter den ganzen Tag typisch spanisch, eitel Sonnenschein und wir knackten die 15°C Marke.

Reisetag 3 / 5.2. Nacht sehr ruhig mit einer Ausnahme! Wir wussten, dass die Spanier sehr spät essen, was wir aber neu in Erfahrung brachten ist, dass die Abfallentsorgung mitten in der Nacht statt findet, um 0:30 Uhr fuhr der der „Ghüderwage“ rückwärts und mit orangem Blinklicht durch die Einfahrt um dann, nicht gerade leise die Container in die Pressmulde zu kippen! Wie auch immer das tat der Sache keinen Abbruch, ausgeruht bogen wir bereits vor 8:00 Uhr auf die Strasse die uns zu unseren Freunden Dominique und Housi nach Catral brachten. Nach 360 Km trafen wir die Beiden, die uns schon sehnlichst erwarteten, denn sie hatten am Bildschirm auf unserer Trackerseite unseren Reiseverlauf verfolgt „Big Brother is waching you“. Unterwegs unzählige Tonnen Mandarinen an den Bäumen, die Ernte zum Teil in vollen Gang, zudem mehrten sich die blühenden, wir vermuten Kirschbäume, die sich entlang unseres Weges präsentierten, ein Hauch von Frühling der bereits etwas unterhalb Barcelona begann. Wir fuhren schliesslich beim Marjal Ressort (Tourismus Industrie) ein, Dominique kam uns mit Ihren E-Bike bereits entgegen. Für uns ein Art Kulturschock hier schien die Tourismussaison voll im Gang zu sein, an der Rezeption standen wir in einer Reihe an um an einen der 3 belegten Arbeitsplätzen unsere Anmeldung, die Beiden hatten für uns bereits reserviert, zu vollbringen. Anschliessend lotsten uns Housi, der in der Zwischenzeit auch zu uns gestossen war, und Dominique auf ihren E-Bikes zu unserem Standplatz durch ein Meer von Camper und Wohnwagen in einem rechtwinklig angebrachten Strassensystem mit Signalisationen und Kreiseln. Wir fühlten uns etwas erdrückt. Als erste Aktion nachdem der Dino mit Eingang in südlicher Richtung ausgerichtet da stand, war gemeinsames Mittagsessen im Ressorteigenen Restaurant. Hat gepasst und wir fühlten uns irgendwie wie geerdet und von Dominique und Housi herzlichst willkommen aufgenommen. Später am Nachmittag noch outdoor einrichten Stühle und Tisch raus wo wir dann bei über 23°C bis es nach Sonnenuntergang abkühlte und wir dann, es, war schon dunkel um 19:30 Uhr, das innere unserer Fahrzeuge aufsuchten, ein toller Tag ging zu Ende!

Reisetag 4 / 6.2. Wolkenlos von Frühmorgens bis am Abend unglaubliches Klima! Es gibt in der Tat nicht wahnsinnig viel zu erzählen, ausser dass wir bereits am Morgen die kurzen Hosen und T-Shirt montierten die Faltbikes auspackten und zuerst eine grosse Runde im Camp machten um die vielen Monstercamper anzuschauen, eine schier unglaubliche Anzahl an riesigen Dingern. Und bei jedem weiteren dieser Monsterdinger fühlten wir uns mit unserem Dino glücklicher. Was wir nicht zu erwähnen vergessen dürfen sind die Boule Partien die wir, auf schön angelegten Boulebahnen, mit Housi und Dominique gespielt haben.

Reisetag 5 / 7.2. Ein weiterer makelloser Tag stand uns bevor, nach morgendlicher Dusche und Frühstück bewegten wir uns bereits wieder mit kurzer Hose und T-Shirt eine schöne Fahrt mit unseren Bikes führte über San Felipe nach Catral und zurück, wo wir einkaufen gingen. Auf der Rückfahrt durfte ein Apéro in San Felipe nicht fehlen. Zurück im Camp, treu dem Motto ältere Leute sollten am Abend nicht zu spät essen, g genossen wir an der Sonne mit nacktem Oberkörper ein von zu Hause mitgebrachtes Moitié-Moitié Fondue. Da macht Outdoor so viel Spass. Ausgeknobelte Arbeitsteilung ergab, Damen machen den Abwasch und Herren fahren zur Rezeption und begleichen die Schulden. Im Gespräch mit der sehr sympathischen Rezeptionistin wollte ich wissen wieviele Camping-Parzellen beinhaltet der Ressort? 1'500 plus die ganzen Bungalow, also ein Moloch der Spanischen Tourismusindustrie. Bevor sich die Kühle der Nacht einstellte verstauten wir unsere sieben Sachen und zogen uns in unsere Fahrzeuge zurück.

Reisetag 6 / 8.2. Bei schönem Wetter zogen wir weiter, es war eine kurze Etappe von 80 Km bis zu unserem neuen Nachtlager La Manga, vorbei am legendären Tour-Golfplatz „La Manga“. Unterwegs hatten wir die Möglichkeit einzukaufen, die Fischtheke war so einladend, dass wir uns kurzerhand entschieden bei Ankunft im Camp eine Paella zu kochen. Eine gelungene Übung. Nach einem Verdauerli im 1 Km entfernten Strandrestaurant verzogen wir uns, weil es rasch kühl wurde in unsere geheizten Autos zurück. Schon seit ein paar Tagen bin ich am kränkeln, Schnupfen und überlaufende Augen. Am Abend hatte ich offenbar den Höhepunkt meiner Erkältung erreicht, es war mir übel und ich schlüpfte sehr zeitig ins Bett. Das Leide an solchen Erkältungen sind auch die Nebenerscheinungen, verstopfte Nase und etwas Alkohol eine Mischung zum Schnarchen welche der Rita den Schlaf der halben Nacht raubte, i'am sorry Rita.

Reistag 7 / 9.2. Tagesetappe 96Km total locker landeten wir auf einem Stellplatz in der Nähe von Cabezzo de Pozo Negro in Mitten der Spanischen Gemüsekulturen ein weiterer sehr sonniger Tag die Solarpaneele lieferten trotz flachem Sonnenstand einen neuen Rekord Ertrag von 680Wh. Gesamt Ertrag der Paneele seit beginn 45kWh. Erstmals auf dieser Reise warfen wir den Holzkohlengrill an und gönnten uns an der Sonne feine Spareribs mit Salat. Zum verdauen, bevor wir uns im Dino verkrochen spielten wir zu viert noch eine schöne Partie Boules.

Reisetag 8 / 10.2. Die heutige Etappe fing mit der nervigen Besitzerin des Stellplatzes an: Als wir am Morgen zusammenpackten fragte sie: ist das ein Stromaggregat was da läuft in einem nervigen Ton, wir nein das ist die Heizung, wir drehten uns um und fuhren so schnell wie möglich los. Waren froh die unfreundliche Besitzerin der Stellplatzes hinter uns gelassen zu haben. Mit 94Km erneut eine sehr kurze Etappe bis zu einem Campingplatz in der Nähe von Los Gallardos. Ein Campingplatz fest in englischer Hand. Wir waren umringt von netten englischen Rentnern. Den Nachmittag verbrachten wir mit fertig einrichten und Boule spielen.

 

 

Dino und Fridolin (Pipsolin)
Dino und Fridolin (Pipsolin)

Woche 7 11. -17.2.2019: Reisetag 9 / 11.2. Sonniger Tag, Boule Spiel und am Abend hielt das Restaurant, welches Housi und ich tags zuvor rekognosziert hatten den Erwartungen stand. Wir haben fein gegessen und gemeinsam einen sehr netten Abend verbracht.

Reisetag 10 / 12.2. Heute waren wir wieder on the Road 206Km, vorbei an viel Plastik, der Hunger nach Spanischem Gemüse in Europa ist riesig, dafür muss der Süden von Spanien mit seinen mit Plastik verbauten Regionen einen aus unserer Sicht sehr hohen Preis in Sachen Verschandlung der Natur bezahlen. Den Campground, den wir ansteuerten bot erstaunlicherweise einige freie Plätze wo wir uns einrichteten. Bei Parzellen von mindesten 6x8 Meter nehmen wir eine Parzelle die wir uns teilen. können. Housi brachte zum ersten Mal seinen CADAC Safari Grill ins Spiel. Er war beauftragt die vier Filet-Medaillons zu grillen. Ich hatte die Aufgabe auf der Diva (Coleman Benzinkocher) eine schöne Berner Rösti zu zaubern. Angesichts der Tatsache, dass unsere Diva seine besten Zeiten bereits hinter sich hat, sie ist überall von Rost befallen, insbesondere die blechigen Verbrennungskammerteile, trotz auswechseln der Generator-Düse wurde es zu einer Herausforderung. Wir werden uns wohl oder übel nach einem neuen Benzinkocher umsehen müssen! Housi und ich brachen trotz Wind einen Rekord, erstmal sassen wir auf dieser Reise bis 19:30 Uhr draussen. Rita die nun die von mir übertragene Erkältung hat, meldete sich schon bald einmal ab!

Reisetag 11 / 13.2. An Sonne fehlt es hier in Andalusien, Provinz Granada in Carchuna nicht, ganz ruhig liessen wir es angehen machten dann, nach dem Frühstück, einen ausgiebigen Spaziergang ans Meer und dann zum Gemüsebauerndorf Carchuna beschaulich kein Ereignis, wieder zurück spielten wir die obligate Partie Boule und genossen die Sonne.

Reisetag 12 / 14.2. Die 100Km bis zu einem Standplatz am Ostrand von Malaga stellte keine besondere Herausforderung dar. Es war ein weiterer sonniger Tag in Andalusien. Wir staunten nicht schlecht angesichts der Tatsache, dass der Camperstandplatz der über 100 Plätze verfügt mit „Complet“ angeschrieben war! Einen weiteren Moloch der Spanischen Tourismusindustrie hatten wir da angesteuert. Ja der Standplatz liegt strategisch sehr gut um einen Stadtbummel in Malaga vorzunehmen, fünf Minuten zu Fuss bis zur Busstation wo im Zehnminutentakt Busse ins Zentrum fahren. So schauten wir uns im Historischen Zentrum etwas um liessen uns in einem der besseren Restaurant in der Innenstadt nieder und schlemmten was das Zeug hielt. Gegen Abend zurück auf dem Stellplatz spielten Housi und ich noch ein Partie Boule bevor wir uns in die Fahrzeuge zurückzogen.

Reisetag 13 / 15.2. Heute, oh Schreck, bereits zum Aufstehen flächendeckende Bewölkung, ok wir schicken uns drein. Fahrstrecke 148Km wir konnten bevor wir den Europäischen Kontinent verlassen noch beide AdBlue tanken und Housi füllte seinen LPG-Gasvorrat auf! Aufmunitionieren des Bier- und Weinkellers war ein Thema, denn Marokko ist in Sachen Wein nicht so gut aufgestellt wie wir uns das wünschen. Morgen fehlen noch ca. 22Km bis zu den Fähren nach Tanger oder Seuta. Unser Plan ist Morgen den Afrikanischen Kontinent anzusteuern. Am späten Nachmittag vereitelte die fehlende Sonne und der frische Wind, der die herrschenden Temperaturen fühlbar kälter machte ein Outdoor Nachtessen, wir beschlossen alle bei Housi und Dominique im Fridolin zu essen.

Reisetag 14 / 16.2. Die zweite Reisewoche geht zu Ende und wir erwachten, einen Steinwurf vom Fährhafen Algesiras auf! 22Km Fahrt bis zu den Fähren waren schnell bewältigt LPG-Gas AdBlue und so hatten wir bereits gebunkert als konnte uns einzig die stürmische Meerenge zwischen Algesiras und Tanger MED einen Strich durch die Rechnung machen und so kam es auch, alle Fähren waren verspätet unterwegs, so dass wir von 10:00 bis 14:30 Uhr im Hafen hingen und die fehlenden Informationen gelassen hinnahmen. Ein holperige Überfahrt bescherte vielen Passagieren ein grüne Farbe im Gesicht und viele liessen sich das Ganz nochmals durch den Kopf gehen. Auf jeden Fall waren wir froh als wir den säuerlichen Geschmack in den Passagierräumen mit dem Dieselgeschmack in den Autodecks auswechseln durften, wir sind in Kürze auf Nordafrikanischem Boden angekommen. Die Pass- und Zollkontrollen gestalteten sich wie üblich in solchen Ländern, trotz veränderter Zolldokumente, für zeitlich eingeführte Fahrzeuge änderte sich ausser einem nicht mehr nötigen Wisch nicht viel, ging relativ glatt. Die späte Ankunftszeit in Marokko bewegte uns gar nicht erst weiter zu fahren, sondern wir beschlossen im Hafen von Tanger MED zu nächtigen, willkommen in Nordafrika. Es gibt ruhiger Orte aber nichts desto trotz beste Wahl um Morgen gezielt weiter zu reisen.

Reisetag 15 / 17.2. Es gab nicht viel zu tun und wir waren reisebereit, nach einem Orangeneinkauf fuhren wir durch Tanger, schöne grosszügig angelegte Hauptachsen nach Asilah immer wieder sehr schön mit ihren kleinen Gässchen, den weiss getünchten Fassaden und schönen kunstvoll verzierten Türen, wir sind in Marokko angekommen. Der grosse Platz in Asilah der zum Campen immer rege genutzt war wurde aufgehoben. So dass die Plätze zum Übernachten nur noch sehr beschränkt sind! Wir fuhren nach einer Stadtbesichtigung und nach einer feinen Tagine weiter nach Moulay Bousseham auf einen Campground den wir aus früheren Reisen kannten.

 

 

Woche 8 / 18. - 24.2.2019: Reisetag 16 / 18.2. Eine neue Woche, unterwegs ist man nicht immer sicher welchen Wochentag man lebt. So können Hilfsmittel wie Smart Phone sehr hilfreich sein. Unsere Fahrt führte uns südlich über 115Km durch fruchtbares Land, klassische Marokkanische Dörfer mit vielen Storchennestern so wie durch die sehr belebte Stadt Kanitra wo wir am Atlantik an der Mehdia Plage in einem Camp unser Nachtlager aufschlugen. Es war ein bedeckter, leicht regnerischer Tag, also nichts mit draussen sitzen. Das Nachtessen genossen wir im für vier Personen geeigneten Camper.

Reisetag 17 / 19.2. Die heutige Reisestatistik, 4 Stunden 50 Minuten in Bewegung 324Km von Kanitra bis El Jadida, das gestrige schlechte Wetter war überstanden es wurde von Stunde zu Stunde schöner. Wir stiegen in einem liebevoll unterhaltenen Camping „Laguna Park Qualidia“ mit traumhaften Blick auf den Atlantik ab. Unterwegs haben wir erneut Störche gesehen ein riesiger Schwarm von mehreren hundert Störchen flog über uns hinweg. Um mühsame Ortsdurchfahrten im Zaum zu halten beschlossen wir die Städte Rabat und Casablanca auf der Autobahn zu umfahren.

Reisetag 18-19 / 20-21 2. Zwei Tage im Camping Laguna Park Qualidia mit Gang zu örtlichen Souk, Boule spielen, Sonne geniessen und chillen!

Reisetag 20 / 22.2. Eine schöne Strecke 207Km führte uns, dem Atlantik entlang, von Qoalidia über Essaouira, wo wir die Medina besuchten und zu Mittag gegessen haben bevor wir unser Lager am Rande der Fôret d'Essaouira draussen auf dem Lande in Mitten der Natur aufschlugen. Wir knackten an diesem Tag erstmals die 28°C Marke und spielten bis die Sonne unterging Boule!

Reisetag 21-22 / 23. -24.2. Samstag und Sonntag verbrachten wir mit Boule spielen, Schildkröten beobachten und einfach geniesserisch bei Sommerlichen Temperaturen bis 30°C und selbstgekochten kulinarischen Genüssen. Des Nachts lauschten wird den Rufen der Füchse und der nächtlichen Raubvögel. Traumhaft dem Ruf der Natur folgend bevor wir am Morgen in Richtung Marrakech weiterfahren.

 

 

Woche 9 / 25.2. - 3.3.2019: Reisetag 23-24 / 25.-26.2. Unser heutiges Teilziel, Paradies du Safranein wie beschrieben kleines Paradies von Christine Ferrari, einer Schweizerin, die nach Marokko ausgewandert ist und ihr Leben dem Safran verschrieben hat. Wir waren bereits vor ca. 4 Jahren schon bei Christine und die Entwicklung ist sehr frappant, was anfänglich sehr persönlich rüberkam ist nun touristisch ausgearbeitet worden und hat etwas von seinem ursprünglichen Scharm verloren.

Zum Übernachten fuhren wir zu einem für uns neuen Hotel und Camping Komplex, Les Jardins d'Issil, wo wir in einem gepflegten Ambiente fast die einzigen Gäste waren. Die Ruhe und die Nähe zur Natur veranlasste uns noch einen weiteren Tag anzuhängen. Den Tag krönten wir mit einem Fondue, bei sehr angenehmen Temperaturen, am offenen Feuer. Die beiden Abende in der Nähe von Marrakech waren sein Anfang dieser Reise die wärmsten und wir konnten zum ersten Mal bis in die Dunkelheit draussen sitzen und den Sternenhimmel geniessen.

Reisetag 25 / 27.2. Der langen Rede kurzer Sinn wir dislozierten zum Relais de Marrakech von wo wir in Marrakech mit dem Taxi in die Medina fahren können.

Reisetag 26 / 28.2. Wir bekommen hohen Besuch aus der Schweiz, unsere Freunde Alexandra und Roy haben sich für ein verlängertes Wochenende in Marrakech angemeldet. Wir vereinbarten uns nach ihrer Ankunft in ihrem gebuchten Riad zu treffen um gemeinsam Marrakesh zu erkunden, gesagt getan wir durften die Beiden willkommen heissen und zelebrierten zusammen marokkanisches Mittag- und Nachtessen so wie einen ausgiebigen Schlungg durch die Medina und dem Djemaa el Fna (der Platz aller freilaufenden Spinner).

Reisetag 27 - 30 / 1.3. - 3.2. Die Zeit von Freitag bis Sonntag verbrachten wir zu sechst in perfekter Harmonie, am Freitag wollten wir in den Jardins des Majorelles, wir brachen aber wegen unendlichen Menschenschlange vor den Kassenhäuschen ab und beschlossen diese Sehenswürdigkeit auf den frühen Montagmorgen zu verlegen und besuchten ein weiteres Mal die Medina von Merrakesh. Am Samstag fuhren wir mit den beiden Alexandra und Roy erneut ins Paradies du Safran. Am Samstag gönnten wir uns auch wieder mit dem Mietwagen von Roy und Alex einen Ausflug in die ca. 190Km entfernten „Cascades d'Ouzoude“ für uns alle ein schöner und sportlicher Tagestrip im Osten von Marrakech. All die Zeit genossen wir traumhaftes Wetter und eine unvergessliche, gemütliche Zeit unter Freunden mit viel Platz für Spass, Diskussionen so wie für einigen kulinarische, marokkanische Köstlichkeiten.

 

 

Woche 10 / 4. -10.3.2019 Reisetag 31 / 4.3. Für unsere aus Bern angereisten Freunde Alex und Roy der letzte Tag in Marrakech und den krönten wir mit dem Besuch des berühmten Jardins des Majorelles und dem Yves Sain Laurent Museum. Yves Saint Laurent hat lange Zeit hier in Marrakech gelebt. Das letzte gemeinsame marokkanische Mittagessen genossen wir auf der Dachterasse des Riad Ajadi, dankbar über die schöne gemeinsame Zeit unter der marokkanischen Sonne verabschiedeten wir uns so gegen 15:00 Uhr von den Beiden die ihren Heimflug antreten mussten.

Reisetag 32 / 5.3. Nach einer schönen warmen Dusche verabschiedeten wir uns vom Marrakesch Getümmel in Richtung Süden über den hohen Atlas nach Ouarzazate wo wir unser Lager auf 1130 m üM aufschlugen das Wetter nach wie vor vom Feinsten. Wir waren alle froh vom Trubel von Marrakech weg zu kommen in den weit weniger touristischen Teil von Marokko hinter dem Atlas, wo allmählich die Sahara anfängt. Ein knochentrockenes Gebiet, welches zusehends lebensfeindlich wird.

Reisetag 33 / 6.3. Ein Tag zum retablieren, Luftfilter und Klimaanlagefilter reinigen und ausblasen, Wäsche waschen und aufräumen.

Reisetag 34 / 7.3. Zagora auf 700 m üM, das Tor zur Sahara ist unser neues Ziel, wir staunen, die neue Strasse ist plan wie eine Boulebahn deshalb bietet sich ein neues Bild der Region südlich des Atlas, sehr viele Tuperwaregeschirre (Camper) wo man noch vor geraumer zeit nur 4x4 Fahrzeuge sah, tummeln sich Unmengen mehrheitlich französische Touristen mit ihren rollenden Einfamilienhäusern. Das Ganze verliert den abenteuerlichen Reiz, der noch vor einigen Jahren intakt war. Die sehr guten Strassen öffnen allen Tür und Tor. Das Djebel Bani Gebirge in Richtung Algerischer Grenze, trennt dann die Spreu vom Weizen, wo die Sandpisten beginnen.

Reisetag 35 / 8.3. Wir verbrachten einen sehr ruhigen Tag in Zagora mit einem Einkaufsbummel in der Mainstreet von Zagora. Der Gesundheitszustand von Doninique mit ihren ausstrahlenden Schmerzen scheint sich zu verschlimmern. Mit Unmengen von Medis kann Dominique die Schmerzen kaum mehr im Zaum halten, und wir können alle nur tatenlos zusehen! Sollte sich ihr gesundheitlicher Zustand nicht zum Guten wenden fahren wir gemeinsam nicht weiter südlich in Richtung Mahmid resp. zur geplanten Besichtigung der Sternwarte Saharasky, stattdessen treten wir den den Rückweg nach Fes, resp. Mekness an und trennen uns dann möglicherweise vor dem geplanten 19.3. von wo Housi und Dominique dann die Heimreise nach Hause antreten werden.

Reisetag 36 / 9.3. Die Würfel sind gefallen Dominique's Schmerzen haben sich in der Nacht leider nicht zum Guten gewendet, so dass wir beschliessen in Etappen Nordwärts zu reisen. Nach ca. 150Km fanden wir in Tazzarine bei stürmischem Wind, der Unmengen Sand durch die Luft wirbeln liess, in einem schönen Palmenhain ein relativ windstilles Plätzchen wo wir unser Lager aufschlugen. Vor dem Nachtessen spielten wir noch eine schöne Partie Boule. Morgen verspricht die Wettervorhersage Besserung, resp. weniger Wind. Ausserdem möchten wir erwähnen, dass wir, auch ohne zu fahren, seit mehr als vierzehn Tagen nie mehr am Strom waren. Die gleissende und imm er noch tief stehende Sonne vermag unsere Batterie zu laden. Beim gestrigen Tag in Zagora luden die Solarpaneele fast 1kWh genau 980Wh.

Reisetag 37 / 10.3. Schon bald waren wir auf der Strasse, unser erstes Etappenziel Rissani, wo wir uns für oder gegen den Besuch von Erg Chebbi entschieden. Die Schmerzen von Dominique und der nach wie vor recht starke Wind, was Erg Chebbi nicht angenehmer macht, bewegte uns noch weiter zu ziehen nach Meski zum Camp der „ Source bleu de Meski“, ein Entscheid den wir schon bald einmal bereuten, denn der Platz gehört der Gemeinde Meski und ist nicht nur ein Camp sondern ein Ort wo die verschiedensten Leute die Source Bleu besuchen. Zum einen wäre der Name Source de Plastique passender und zum anderen hatten wir beim Camp einrichten, beim Boule spielen, beim Essen und beim gemütlichen zusammensitzen keine ruhige Minute ohne, dass irgend jemand kam um uns etwas anzudrehen, beim Boule mitreden oder sich einfach ohne zu fragen zu uns an den Tisch setzen um etwas zu verkaufen oder einfach zu betteln. Also unser Tipp: meidet die blaue Quelle von Meski. Der alltägliche Touristenwahnsinn von Marrakesh ist weniger aufsässig als der von Meski. 

 

 

Woche 11 / 11. - 17.3. Reisetag 38 / 11.3. Es fiel uns nicht schwer den Ort zu verlassen wir mussten uns nur noch an den Geschäften vor der Barriere durchkämpfen und abwinken bis endlich die Barriere geöffnet wurde und wir mit einem genüsslichem Aufschnaufer in die Freiheit entlassen wurden. Eine schöne Fahrt zuerst durch den Grossen- und danach durch den Mittleren-Atlas endete für uns in der Nähe von Azrou wo wir gemeinsam noch ein letztes Mal zusammen im Camp waren, Fleisch und Zutaten die wir unterwegs in kleinen Geschäften gekauft hatten kochten und gemeinsam unseren vorläufig letzten gemeinsamen Abend in Marokko genossen. Der Genuss zog sich aber nicht bis weit in die Nacht, denn unser Camp auf 1444 m üM wurde nach Sonnenuntergang empfindlich kühl, so dass wir uns in unsere warnen Gefährte zurückzogen.

Reisetag 39 / 12.3. Nach gemeinsamem Wasser bunkern und Tanks leeren kam nach fünf gemeinsamen Wochen der Abschied, Housi und Dominique traten auf dem schnellsten Weg (Autobahn) den Weg nach Tanger-Med an und wir bewegten uns im Schlendertempo in Richtung Fes, Auto waschen lassen, Einkaufen die Reserven mussten aufgefüllt werden, und dann ganz gemütlich zum Camp „Diamant Vert“ ein sehr guter Ausgangspunkt für die Medina von Fes, und um die versäumte Pflege der Webseite nachzuholen.

Im Verlaufe des Nachmittags bekamen wir News von Housi und Dominique die sehr gut vorangekommen sind und bereits heute eine Fähre nach Algesiras in Spanien erwischen konnten.

Reisetag 40 / 13.3. Geruhsam verbrachten wir den Tag mit erledigen von Pendenzen, Sonne geniessen, Pedicure, Duschen und an Webseite und Newsletter herum basteln.

Reisetag 41 / 14.3. Heute haben wir einen sehr gefreuten Ausflug in die Medina von Fes gemacht, erfreulich authentisch mit all den vielen Handwerkern, die im Gegensatz zu der Medina von Marrakesh freundlich und nicht penetrant. Die Marrakschi sind ja schon fast aggressiv auf Kundenfang, im touristisch überlaufenen Marrakesh. Wir haben uns erneut sehr wohl gefühlt und konnten nahezu unbehelligt unsere Medina-Erkundungen durchziehen.